21 de març de 2010

Erklärung zur öffentlichen Lichter-Demonstration am 20. März, 2010


Erklärung zur öffentlichen Lichter-Demonstration  am 20. März, 2010
Liebe Freundinnen und Freunde, die ihr gekommen seid,

mit diesen hellen Kerzen wollen wir sowohl allen Gaudí-Bewunderern, als auch all denjenigen, die Solidarität mit den Familien fühlen, die durch den dichten Zuglauf an Ihren Häusern vorbei, berunruhigt sind, sagen, dass die jetzige Tunnelführung ein Fehler ist, dass den Zug durch die Innenstadt Barcelonas laufen zu lassen ein Fehler ist, und dass wir noch Zeit haben, um diesen Fehler zu beheben.

ANDERE STRECKEN SIND MÖGLICH! Wirtschaftlicher, schneller zu bauen, hundertprozentig sicher: Vallès, Litoral (França-Bahnhof), Aragó Straβe...

Wir müssen nochmals sagen und kategorisch wiederholen, dass der Untergrund Barcelonas instabil ist und dass bereits am Anfang der Bauarbeiten sowohl Löcher auf der Mallorca-Straβe wie Risse an nahe liegenden Gebäuden entstanden sind, DASS DAS NULL-RISIKO EXISTIERT NICHT. Es ist gefährlich, Risiken durch Bohrungen mit einer Tunnelbohrmaschine durch eine 20 m. breite Straβe einzugehen.

Hunderte von Architekten, Ingenieure und Geologen weltweit haben auf die Gefahren der jetzigen Strecke hingewiesen.

Die Stadt Barcelona sagte NEIN! Das katalanische Parlament sagte NEIN! Die Richter aus Madrid haben sich noch nicht geäuβert. Die UNESCO hat noch kein Urteil bekanntgegeben. Die Bürger haben mehrheitlich und wiederholt NEIN gesagt! Die jetzige Strecke kann man nicht akzeptieren. WIR MÜSSEN SIE ÄNDERN!

Es ist nicht zu verstehen, dass eine Firma ungestört vormarschieren kann, ohne auf niemanden zu hören. Welche Interessen liegen dahinter versteckt? Wie kann es sein, dass diese Regelwidrigkeit nicht verhindert wird? Wie kann es dazu kommen, dass die Tunnelbohrmaschine Ihre Arbeit beginnen anfangen kann? Wie kann eine solche Informationsverwirrung zustande kommen? Wie kann es sein, dass man versucht, Druck sowohl auf Richter, wie auch auf die öffentliche Meinung durch eine Politik der Fait Accompli auszuüben?
Wir wollen allen Gaudí-Freunden, solidarischen und klugen Menschen weltweit erklären, dass wir den TGV-AVE Zug wollen, dennoch durch andere Wegstrecken, da bislang lediglich 807 Metern der 5.640 zu bauenden Metern gebaut worden sind.

Wir wiederholen: der jetzige Weg ist der Teuerste, der Langsamste, der Gefährlichste. Wir sind dagegen! Wir akzeptieren nicht die Erniedrigung zu sehen, dass ein Minister kommt um so zu tun, als ob der Staat in Katalonien investiere, wenn so viele andere Prioritäten dabei vergessen werden.

Wir wollen alle Mitbürger animieren, sich gut über die Lage zu informieren. Wir wollen Sie über alle Vorfälle im Carmel, in Bellvitge, in Vilafranca, und im Historischen Stadtsarchiv in Köln, die durch eine ähnliche Tunnelbohrmaschine verursacht wurde. Bei diesen und anderen Gelegenheiten DAS RISIKO NULL EXISTIERT NICHT! Die TGV-AVE Trasse muss geändert werden! Wir wollen an der ganzen Welt laut sagen: MAN MUSS RICHTIGSTELLEN!

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